Der Rennsteiglauf begann bereits am Freitagabend auf der Kloßparty (wobei sich hier begleitende Personen nicht darauf verlassen sollten, auch einen Kloß zu erhaschen, selbst wenn sie, wie ich, durchaus bereit sind, dafür auch zu bezahlen - Achim mußte sich einen Nachschlag erbetteln, damit ich auch was zu essen bekam). Wir trafen Bekannte (Rolf, Sabine & Rainer von passtschon98) und bisher nur virtuelle Bekannte (Isi und Lauftreff-Helge). Die übliche nervöse Vormarathon- Hektik des Vortages fehlte hier irgendwie völlig und wurde durch eine gelassene ruhige Stimmung ersetzt. 

Achim, Helge (Lauftreff.de) and me

Samstagmorgen - die frühe Startzeit um 6 h erscheint im Vorfeld fast unmenschlich - wenn der Tag X gekommen ist, stört sie kaum noch (zumal wir praktischerweise in Eisenach Quartier bezogen hatten und uns nicht schon um 3 h in den Bus setzen mußten). Auf dem Eisenacher Marktplatz wimmelte es vor LäuferInnen und Angehörigen, aber auch hier fiel mir diese ruhige Gelassenheit vom Vortag wieder auf. Man begab sich z.B. erst wirklich in letzter Minute an den Start - wer vorhat, 74,3 km zu laufen, ist nicht darauf aus, gleich von Anfang an eine gute Losbretter-Position zu erkämpfen. Der Bürgermeister von Eisenach sprach noch ein paar warme Worte, dann knallte der Startschuß und unter den Klängen von "time to say goodbye" (der Gedanke daran jagt mir jetzt noch eine Gänsehaut nach der nächsten über die Arme) verließen die Laufwilligen die Ortsmitte - unter ihnen auch die 6 p98er Achim, Eric, Rolf, Rainer, Sabine und Isi.

Da Petra noch eine Startnummer für den Halbmarathon bekommen hatte, bestand unser Support-Team letztendlich aus Rolfs Frau Guna und mir. Unsere erste Station auf dem Plan waren die Glasbachwiesen (km 17,78) und so machten wir uns um 6.30 h auch auf den Weg. Der gepackte Picknickkorb war natürlich auch mit an Bord - wie auch der Rest der Supporter-Grundausstattung. 

   
gut gefüllt - mein Picknickkorb uuuuuund tschüs Support-Grundausstattung "Rennsteig 2001"